Halbleiter & Künstliche Intelligenz
Synchronisation von Mensch und Maschine
           

 

 

M E N S C H M A S C H I N E

 

 

 

 

 

B L O G

   

M E N S C H M A S C H I N E

   

K O N T A K T

   

H I N T E R G R U N D

             

 

   

H A N D H E L D   T E I L   3

   

   

 

 

  

H A N D G E R Ä T

 

 

 

 

   3  von  5  

 

Ein Handheld bzw. Handgerät ist ein tragbares, elektronisches Gerät mit Stromversorgung über Akkus oder Batterien für unterschiedliche Anwendungen. Es ist so klein und leicht, dass es bei der Benutzung in nur einer Hand gehalten werden kann, daher die Bezeichnung Handheld (von engl. in der Hand gehalten). Handhelds sind eine Untergruppe der Mobilgeräte (tragbare Geräte).

 

 

 

i P A Q

 
iPAQ ist eine Produktlinie von Personal Digital Assistants (PDAs), die ursprünglich von Compaq hergestellt wurden. Seit der Übernahme von Compaq durch Hewlett-Packard werden sie unter dem HP-Label verkauft. Als Betriebssystem kommt Pocket-PC oder Windows Mobile von Microsoft zum Einsatz, das ähnlich zu den bekannten Windows-Betriebssystemen von Desktop-PCs zu benutzen ist. Die Bedienung erfolgt über einen Touchscreen, oft benötigte Anwendungen werden auf separate Hardwaretasten gelegt (z. B. Kalender, Adressen, etc.). Die Eingabe von Text erfolgt über eine Bildschirmtastatur auf dem Touchscreen oder über Handschrifterkennung. Einige neuere Modelle verfügen auch über eine numerische oder alpha-numerische Tastatur.

 

 

 

G E S C H I C H T E
 

Vor der Übernahme von Compaq hatte HP eigene PDAs unter der Modellbezeichnung Jornada im Angebot. Nach der Übernahme wurden diese Modelle jedoch durch die iPAQs von Compaq ersetzt. Diese boten durch ihre große Erweiterbarkeit im professionellen Umfeld einfach mehr Möglichkeiten. HP ist im Jahr 2004 im Zuge seiner iPAQ-Produktlinie verstärkt in die Kritik geraten, da keine Updates auf aktuelle Betriebssystemgenerationen angeboten wurden. Als Argument führte HP hier unter anderem auf, dass eine Anpassung der Software auf die bestehenden Geräte (gemeint waren Geräte, die ein Jahr und länger im Handel waren, also alle bis dato produzierten Geräte) von einer Überzahl an Anwendern nicht gewünscht sei und man anzweifelte, dass Anwender bereit seien, den bei der geringen Nachfrage hohen Preis zu bezahlen. Zuvor, unwesentlich nach dem Release des Betriebssystems Windows Mobile 2003-SE, hatte bereits Toshiba für die Produkte e400 und primär e800, welches zu dem Zeitpunkt von der Hauptneuerung, der Unterstützung für VGA-Displays, profitierte, Upgrades veröffentlicht. Im Jahr 2005 kündigte HP für die Produktserien hx2100, hx2400, hx2700 und hx4700 ein Upgrade auf die nun aktuelle Version 5.0 des Betriebssystems Windows Mobile an. Nach einer Verzögerung des Upgrades für den iPAQ hx4700 waren im September 2006 alle Upgrades für rund 50€ erhältlich.Nachdem HP inzwischen Palm und dessen WebOS übernommen hat und Microsoft Windows Mobile zugunsten von Windows Phone 7 einstellte, sind keine weiteren iPAQ Modelle auf Windows Mobile Basis zu erwarten.
 



T E C H N I K
 

Vor der Übernahme von Compaq wurden die iPAQs mit einer erweiterten Schnittstelle ausgeliefert. Sie ermöglichte es, die PDA mit sogenannten Sleeves (auch Jackets genannt) zu erweitern. Das sind Halterungen, in die der PDA eingeschoben werden kann und die verschiedene Funktionen zur Verfügung stellen. Es gab Sleeves mit Compact-Flash-Slot und mit PCMCIA-Slot (auch Dual-PCMCIA-Slot) und von beiden Sleeves jeweils Versionen mit und ohne integrierten Akku. Später wurden auch Versionen mit Bluetooth-, VGA-Anschluss, GPS und anderen Erweiterungen entwickelt. Ab der H3800er-Generation wurde der Dockingport überarbeitet und ist bis ca. 2007 gleich geblieben. Dies ermöglichte die Verwendung von alter Hardware an neuen Geräten. Allerdings macht die Positionierung am PDA gelegentlich Probleme, so dass die Hardware zwar elektrisch funktionieren würde, physisch aber nicht passt und etwas an Anpassungsarbeit verlangt. Zudem verfügen einige Serien über keinen Seriellen Anschluss. HP hat bei diesen Geräten den Anschluss um 180 Grad gedreht. Stand 2010 benutzen alle Modelle einen Mini-USB Anschluss, lediglich die iPAQ 200 Serie hat einen zweiten, erweiterten Anschluss der u.a. eine USB-Host Schnittstelle enthält. Zumindest für die PDAs der iPAQ-Serie gibt es aktuell von HP keine Docking Stations mehr. Als Betriebssystem kommt bei den iPAQs Windows CE bzw. ab den hx2xxx Modellen Windows Mobile zum Einsatz. Seit den hx2190/hx2490 und hx2790 Modellen ist Windows Mobile 5.0 vorinstalliert, das normalerweise (wie auch hier) Flash-Speicher statt RAM benutzt womit die auf dem Gerät gespeicherten Daten bei leerem Akku nicht mehr verloren gehen.
 



A L T E R N A T I V E   B E T R I E B S S Y S T E M E
 

Obwohl im Originalzustand das Betriebssystem Windows Mobile installiert ist, gibt es auch Linuxportierungen wie Ångström oder Familiar Linux, das GPE Palmtop Environment, Qtopia oder OPIE als grafische Oberfläche. Ebenso wurde NetBSD und Plan 9 auf den iPAQ portiert.
 



V E R W E N D U N G
 

Die iPAQ-Modelle waren gerade in der Anfangszeit für den professionellen Einsatz gedacht. Durch die großen Erweiterungsmöglichkeiten, gerade durch den PCMCIA-Sleeve, wurde dies unterstrichen. So wurde es möglich, herkömmliche Laptoptechnik direkt in einem PDA zu nutzen. Einzig die Treiber mussten angepasst werden. Einige Hersteller bieten auch heute noch Geräte an, um iPAQ-Geräte zum Beispiel direkt mit GPS, Messgeräten, taktischen (militärischen) Funkgeräten, WLAN und Modem zu verbinden oder mit Festplatten, Digitalkameras, RFID-Lese/Schreibgeräten aufzurüsten. Viele dieser Erweiterungen sind inzwischen auch für andere PDA verfügbar. Der iPAQ war nicht der erste PDA, der diese Erweiterungsvielfalt bot, aber es war das Gerät, das als erstes eine so hohe Verbreitung hatte, dass dies für Hersteller attraktiv war. Es gibt auch Hersteller, die das iPAQ Innenleben in industrietaugliche Gehäuse verpacken und unter eigener Produktbezeichnung vermarkten. Dadurch sind diese Geräte IP54 tauglich oder gar für explosionsgefährdete Anwendungen tauglich.
 



F I L M   &   F E R N S E H E N

 
Immer wieder finden sich auch Geräte der H5500- und H5400-Serien in verschiedensten Filmen oder Fernsehserien wieder. So zum Beispiel in CSI: NY oder CSI: Miami, oder ein Compaq iPAQ 3800/3900-Serie in Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis. 



 

 

[Quelle: Wikipedia]

 

 

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